Emotionalenergetik

Diese Seite ist eine Erinnerung. Detlef Rehbein, bei dem ich die Emotionalenergetik gelernt habe, ist verstorben. Weil immer wieder Menschen danach fragen und weil ich das, was ich bei ihm gelernt habe, nicht verlieren möchte, halte ich es hier fest – stark heruntergebrochen und in meinen eigenen Worten.

Mein Lehrer

Fünf Jahre lang haben Detlef Rehbein und seine Partnerin Siglinde Mäkelburger mich in der Emotionalenergetik ausgebildet. Diese Zeit hat meine Arbeit geprägt wie kaum etwas anderes. Detlef ist inzwischen verstorben.

Er kam ursprünglich aus einer ganz anderen Richtung: Geologie. Seine Promotion in der Toskana hat er abgebrochen, um sich einer Frage zu widmen, die ihn nicht mehr losgelassen hat – welchen Einfluss Gefühle auf den Menschen haben. Er wurde Heilpraktiker, arbeitete mit Kinesiologie und studierte 30 Monate Osteopathie am College Sutherland. Aus dieser jahrzehntelangen Arbeit entstand die Emotionalenergetik.

Worum es im Kern geht

Was ich hier zusammenfasse, ist eine sehr verkürzte Fassung. Es sind die vier Gedanken, die bei mir hängen geblieben sind und die meine Arbeit bis heute tragen.

1. Gefühle sind Energie

Es gibt keine schlechten Gefühle. Wut, Angst, Trauer, Scham – das ist Energie in einer bestimmten Form, nicht ein Fehler im System. Der ganze Aufwand, den wir betreiben, um bestimmte Gefühle nicht zu haben, beruht auf einem Missverständnis.

2. Verdrängen kostet Kraft

Was nicht gefühlt wird, verschwindet nicht. Es bleibt – als Anspannung im Körper, als Enge, als etwas, das man wegdrückt, ohne es noch zu merken. Und es bindet dauerhaft Kraft, die dann woanders fehlt.

3. Ohne Entspannung kein Fühlen

Das ist der Punkt, an dem sich für mich Meditation und Emotionalenergetik berühren. Fühlen ist nur in einem entspannten Zustand möglich. Wer angespannt ist, kommt an seine Gefühle nicht heran – egal, wie sehr er sich bemüht. Deshalb steht bei mir die Ruhe immer am Anfang, nie am Ende.

4. Wahrnehmung endet nicht bei dir

Wer die eigenen Gefühle wahrnehmen kann, nimmt auch die Menschen ringsum anders wahr. Das klingt zunächst seltsam, ist aber in einer Gruppe erfahrbar – und einer der Gründe, warum ich lieber mit Menschen in einem Raum arbeite als über einen Bildschirm.

Seine Bücher

Wer tiefer einsteigen möchte, findet Detlefs eigene Darstellung in seinen Büchern. Die sind ausführlicher und näher an der Methode, als diese Seite es je sein kann.

Häufige Fragen

Bietest du Emotionalenergetik an?

Die Emotionalenergetik ist ein Teil meines Hintergrunds, kein eigenes Paket im Schaufenster. Sie fließt in das ein, was ich in der Meditation und im Einzelcoaching mache. Wenn dich das Thema gezielt interessiert, schreib mir – dann klären wir, was für dich passt.

Ist das eine Therapie?

Nein. Was ich anbiete, ist keine medizinische Behandlung und ersetzt weder ärztliche noch psychotherapeutische Hilfe. Wenn es dir ernsthaft schlecht geht, hol dir bitte ärztliche Unterstützung.

Muss ich das alles glauben?

Nein. Du musst nichts übernehmen und an nichts glauben. Nimm mit, was für dich stimmig ist, und lass den Rest liegen. So habe ich es selbst auch gehalten.

Warum steht das hier, wenn dein Lehrer nicht mehr lebt?

Genau deshalb. Ich habe viel von ihm bekommen, und es wäre schade, wenn das einfach verschwindet. Diese Seite ist mein kleiner Beitrag dagegen.

Möchtest du das nicht lesen, sondern erleben? Donnerstags um 20:00 Uhr meditieren wir gemeinsam online, und im Chiemgau kommt immer eine kleine Runde vor Ort zusammen. Schreib mir einfach, wenn du dabei sein möchtest.